easyfolio Quartalsbericht 1/2018: Geprägt durch einen Protagonisten

easyfolio Quartalsbericht 1/2018: Geprägt durch einen Protagonisten

Zunächst brachte Donald Trump Steuererleichterungen für die Unternehmen seines Landes, welche die Konjunktur in den USA weiter befeuerte. Dies wiederum ließ Befürchtungen laut werden, die Zinsen müssten erhöht werden, damit die Konjunktur nicht überhitzt. Also wurden vorsorglich Gewinne an den Aktienmärkten mitgenommen.

Nachdem man sich vom ersten Schock erholt hatte, wurde unser oben genannter Protagonist nicht müde, die Welt erneut das Fürchten zu lehren. Diesmal machte das Wort „Handelskrieg“ die Runde und wieder wurde vermehrt der „Verkaufen“-Knopf gedrückt. Insgesamt hat die Volatilität an den Märkten zugenommen. Kein Wunder, denn die Schwankungen an den Aktienmärkten verzeichneten im Vorjahr einen historischen Tiefststand.

Im Laufe des ersten Quartals hatte vor allem Kanada unter den „Kriegsdrohungen“ Trumps zu leiden, da Kanada der größte Stahlexporteur in die USA ist und damit am Stärksten unter Zollerhöhungen zu leiden hätte. Europa und Asien haben ebenfalls stärkere Verluste zu vermelden. Hier betrug das Minus 4 Prozent bzw. 5,5 Prozent im ersten Quartal. Auf der Anleiheseite litten vor allem Kurzläufer und globale Unternehmensanleihen.

Im ersten Quartal gab easyfolio 30 1,7 Prozent ab, easyfolio 50 büßte 2,4 Prozent in den ersten drei Monaten ein und easyfolio 70 verbilligte sich um 3 Prozent. Die easyfolio flex-Strategie war zum Ende des ersten Quartals mit einem Preisabschlag von 5,1 Prozent versehen.

Guido Stiel ist Portfolio Manager bei Hauck & Aufhäuser Privatbankiers und ebenfalls für das Portfoliomanagement bei easyfolio verantwortlich. Als Experte für Investmentfonds kommentiert er in seinen Beiträgen die Entwicklung der easyfolio-Strategien.

 

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