ETF-Boom: Fluch oder Segen?

ETF-Boom: Fluch oder Segen?

Glaubt man den Marktexperten von Goldman Sachs, sind ETFs das Produkt der Zukunft: In den kommenden fünf Jahren soll das in ETFs investierte Vermögen auf sechs Billionen Dollar, also 5,4 Billionen Euro, steigen. Wachstumstreiber sind für Goldman Sachs neben den geringen Kosten auch die wachsende Rolle computergesteuerter Investments und die zunehmende Regulierung, die kostengünstige Produkte attraktiv macht.

Was bedeutet dieses Wachstum nun für ETF-Anleger? Zunächst einmal ist zu erwarten, dass sich einige positive Trends der vergangenen Jahre fortsetzen werden: Die Kosten werden konstant niedrig bleiben oder sogar weiter sinken. Auch das Produktangebot wird weiter steigen. Anleger werden also künftig noch mehr Möglichkeiten bekommen, in ETFs zu investieren. Auch die easyfolio-Strategien profitieren davon: easyfolio setzt bevorzugt auf bewährte Indizes, so dass eine noch höhere Marktliquidität und eine wachsende Anzahl von ETFs mittelfristig auch easyfolio-Kunden zu Gute käme.

Keine Angst vor Volatilität

Doch die Wachstums-Geschichte sehen nicht alle Marktbeobachter positiv: Viele Kritiker der ETF-Branche behaupten seit Jahren, dass ETFs den Herdentrieb verstärken würden. Da ETFs günstig sind und keine Ausgabeaufschläge auf den Plan rufen, werden Investments noch einfacher als bisher. Mit wenigen Klicks kann Kapital beinahe kostenneutral angelegt und abgezogen werden. Kritiker glauben nun, dass die Übertreibungen nach oben und nach unten mit der wachsenden Bedeutung von ETFs zunehmen werden. Dass an dieser Behauptung durchaus etwas dran ist, zeigt beispielsweise die Entwicklung der Märkte während der vergangenen Jahre. Was Verfechter dieser Behauptung aber ausblenden, ist, dass Marktteilnehmer heute mit Schwankungen viel souveräner umgehen als noch vor einigen Jahren. So erholten sich die Aktienmärkte etwa nach dem Brexit-Votum sowie der Wahl von US-Präsident Donald Trump sehr rasch. Auch die Zinsängste in den USA verpufften Anfang 2018 schnell. Gegen stark schwankende Märkte gibt es jedoch ein Mittel: Wer bei seinen Investments nicht alles auf eine Karte setzt und maßvoll investiert, der kann auch größere Schwankungen aushalten. Wer zudem noch breit streut, der kann die Schwankungsbreite, und somit auch das Risiko in einem Portfolio verringern.

Es kommt also nicht unbedingt darauf an, wie stark einzelne Märkte schwanken, sondern wie gut diese Märkte in ein umfassendes Portfolio-Konzept eingebunden sind. Wenn nun der ETF-Markt in den nächsten fünf Jahren stark wächst, bietet dies auch Anlegern eine Reihe von Möglichkeiten. Je mehr ETF-Produkte zur Verfügung stehen, desto besser können Anleger auch mittels ETFs diversifiziert – also breit gestreut – investieren.

easyfolio setzt lieber auf Bewährtes als auf Exoten

Auch heute schon gibt es ETFs auf exotische Märkte und Indizes. Diese Produkte sind für Investment-Profis oftmals ideale Lösungen für bestimmte Marktphasen. Auch wenn Vermögensverwalter Fondsprodukte austauschen, kommt während des Übergangs von einem zum anderen Produkt oftmals ein ETF zum Einsatz. Als Folge dieser vielfältigen Anforderungen, die vor allem Profi-Investoren an ETFs stellen, gibt es auch immer spezialisiertere Produkte. Wachsende Bekanntheit erfahren etwa sogenannte Smart-Beta-Produkte, die eine bestimmte Strategie verfolgen. Eine Folge des Wachstums in der ETF-Branche wird daher sicher sein, dass ebenso die Zahl exotischer ETFs zunehmen wird. Doch das muss für Privatanleger kein Problem sein. So verfolgt easyfolio die Philosophie, sich an etablierte Märkte zu halten und breit zu streuen und ist damit nun schon seit knapp vier Jahren erfolgreich.

Der Ansatz, ein breit gestreutes Portfolio aus sämtlichen Märkten zu bieten, richtet sich vor allem an Privatanleger, die über Jahre konsequent anlegen wollen. Wer bei easyfolio auf Veränderungen bei Märkten oder der persönlichen Finanzplanung reagieren will, hat jederzeit die Möglichkeit, in einen easyfolio-Typen mit anderer Risikoklasse umzuschichten. Bei easyfolio gibt es klassischerweise drei Varianten mit Aktienquoten zwischen 30 und 70 Prozent. Eine weitere Möglichkeit ist easyfolio flex. Das Produkt richtet sich an Anleger, die die Risikostreuung Profis überlassen möchten. Der Aktienanteil kann zwischen null und hundert Prozent schwanken.

Kein Herdentrieb bei easyfolio

Das von ETF-Kritikern immer wieder proklamierte Herdenverhalten gibt es mit easyfolio nicht, da jedes easyfolio bewusst weltweit aufgestellt ist. Der Anteil der Länder bemisst sich nach dem jeweiligen Bruttoinlandsprodukt. Dadurch reduziert easyfolio Klumpenrisiken und ermöglicht ein ausgewogenes Portfolio. easyfolio-Kunden können dem Wachstum in der Branche also mit Zuversicht begegnen.

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