Monatskommentar November: Trumponomics

Monatskommentar November: Trumponomics

Der November war ein ausgesprochen turbulenter Monat. Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahl mit Trump als künftigem Präsidenten veranlasste die Kapitalmärkte zu einer ruckartigen Neubewertung. „Reflationierung“- also eine durch Mehrausgaben und Deregulierung initiierte Stimulierung der US-Ökonomie – war dabei das zentrale Stichwort. Die Folgen einer bislang nur in zarten Ansätzen erkennbaren neuen US-Politik (Trumponomics) waren global zu spüren.

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Die Aktienmärkte konnten zulegen, die Renditen stiegen, die Inflationserwartungen auch. Der US-Dollar wertete auf, Gold hingegen verzeichnete Verluste, aus Schwellenländern wurde Kapital abgezogen. Die „Reflationierungs-Euphorie“ führte zu einer Auferstehung von Bankaktien und Grundstoffwerten. Ende des Monats rang sich passend hierzu auch noch die OPEC zu leichten Produktionskürzungen durch. Der Ölpreis sprang daraufhin nach oben.

Noch im Dezember werden sowohl die amerikanische Notenbank (Fed) als auch die Europäische Zentralbank (EZB) tagen. Die Fed wird ihren Leitzins vermutlich um 0,25% anheben und künftig die Ausrichtung der US-Wirtschaftspolitik verstärkt in ihr Entscheidungskalkül mit einbeziehen müssen. Die EZB hingegen ist von einer Normalisierung ihrer Politik noch weit entfernt – die Divergenz bleibt bestehen.

ReinhardPfingstenQuerAls einer der führenden Köpfe von Hauck & Aufhäusers Privatbankiers und medienpräsenter Geldanlage-Experte, hält Reinhard Pfingsten seit Mai 2016 zudem die Position als Chief Investment Officer (CIO) von easyfolio inne. In seinem Monatskommentar schreibt er, was die Weltwirtschaft derzeit bewegt.

 

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