Sparpläne: Von wegen langweilig!

Sparpläne: Von wegen langweilig!

Sparpläne: Von wegen langweilig!

Bekommen wir noch eine Jahresendrally oder korrigieren die Aktienmärkte noch einmal nach unten? Seien wir ehrlich: Wir wissen es nicht. Kaum etwas ist so schwierig wie ein erfolgreiches Timing an den Finanzmärkten, also der Ein- und Ausstieg zum richtigen Zeitpunkt. Selbst die vermeintlichen Profis, sprich Fondsmanager, schaffen das mehrheitlich nicht. Nach einer aktuellen Untersuchung von S&P Dow Jones schneiden im Zehn-Jahres-Vergleich 87 Prozent aller europäischen Aktienfonds schlechter als der Vergleichsindex ab. Bei Fonds mit Fokus auf die USA fällt die Erfolgsquote sogar noch schlechter aus.

Vor diesem Hintergrund spricht einiges für Sparpläne. Indem sie in einem fixen Zeitrhythmus immer wieder denselben Betrag investieren – zum Beispiel immer 100 Euro am ersten Tag im Monat – blenden sie das Timing gewissermaßen aus.

Große Vorteile

Sparpläne zeichnen sich gleich mehrfach aus. Zuerst einmal ist der sogenannte Cost-Average-Effect zu nennen. Dadurch, dass der Anleger immer denselben Betrag investiert, kauft er mehr Anteile bei fallenden Kursen (also wenn die Börsen preiswert sind) und weniger Anteile bei steigenden Notierungen (also wenn die Börsen teuer sind). Der durchschnittliche Einstiegskurs liegt zwar so über dem günstigsten Preis, aber eben auch unter dem höchsten. Da es nicht nur einen oder wenige, sondern viele auf einen längeren Zeitraum verteilte Einstiegszeitpunkte gibt, werden die Folgen von Timingfehlern spürbar verringert.

Der zweite große Vorteil von Sparplänen ist psychologischer Art. Der Anleger entscheidet einmal über die Höhe und die Verteilung seines Investments und kann anschließend das Thema geistig „zu den Akten legen“. Sparpläne machen vor allem dann Sinn, wenn sie über einen längeren Zeitraum von ein paar Jahren angelegt sind. Ist dies der Fall, spielen die Tagesschwankungen an den Finanzmärkten keine Rolle mehr. Der Anleger kann sich entspannen.

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Geht nicht gibt`s nicht

Das gerne vorgeschobene Argument, für Anlagen an den Finanzmärkten fehle das Geld, sticht bei Sparplänen nicht. easyfolio bietet das regelmäßige Ansparen bereits ab einem monatlichen Betrag von zehn Euro an. Durch Kooperationen mit den großen Direktbanken und Direktbrokern sind die entsprechenden Sparpläne extrem kostengünstig, zum Teil sogar kostenlos, umzusetzen. Je nach Risikoneigung kann der Anleger zwischen den Strategien EASY 30, 50 und 70 und den entsprechenden Aktienquoten wählen. Die Anlagen werden weltweit breit gestreut investiert. Das senkt das Risiko zusätzlich.

Sparpläne eignen sich somit für Anleger, die sich nicht regelmäßig mit den Aufs und Abs an den Finanzmärkten beschäftigen (können) und auch für kleine Geldbeutel. Sie sind hervorragend geeignet, um mit einem überschaubaren Einsatz über einen längeren Zeitraum ein Vermögen aufzubauen – zum Beispiel für die Ausbildung der Kinder, die Altersvorsorge oder für die schon immer erträumte Weltreise. Wenn man nach ein paar Jahren feststellt, einen größeren Betrag fast ohne es zu merken angespart zu haben, ist das alles andere als langweilig, oder?

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