Vermögensrisiko Auslands-Invest

Vermögensrisiko Auslands-Invest

Wohin mit dem Geld? Diese Frage stellen sich Anleger inzwischen schon seit einigen Jahren. Eine mögliche Antwort ist das Investment im Ausland. Adair Turner, ehemaliger Leiter der britischen Finanzaufsicht, sieht dies kritisch. Wie die Frankfurter Allgemeine berichtet, sorge der zunehmende Trend zu Investments im Ausland dazu, dass auf den Zielmärkten die Zinsen sinken und zugleich Blasen entstehen können. Turner nennt explizit die Immobilienkrise in den USA. Hintergrund der Kritik ist, dass deutsche Sparer bei der Wahl ihrer Investitionsvehikel oftmals auf wenig transparente Lösungen setzen. Ohne dass Anleger davon wissen, fließt das Ersparte dann in Finanzprodukte im Ausland.

Riskantes Spiel mit Anleihen

Der Finanzexperte macht für diese Praxis Versicherungen, Bankprodukte oder auch Fondsgesellschaften verantwortlich. Das so angelegte Geld würde in erster Linie in ausländische Anleihen, also Schulden fließen. Dies schmälere die Renditen und führe langfristig zu Blasen auf den Zielmärkten.

Tatsächlich spielen Anleihen bei vielen Investoren eine bedeutende Rolle – Schuldscheine gelten im Vergleich zu Aktien als sicher. Auch die Risikorichtlinien begünstigen Investments in Anleihen. Doch bewegen sich die Renditen vieler interessanter Bond-Märkte bereits seit Jahren auf einem niedrigen Niveau. Das Aufwärtspotenzial für Anleihekurse ist daher begrenzt – ein Ende des Trends liegt in der Luft. Zwar betont auch Turner die Wichtigkeit der Streuung von Risiken bei der Geldanlage, doch sollten Anleger ihre Risiken genau kennen.

Genau dies ist bei vielen Produkten, wie beispielsweise Versicherungen, nicht der Fall. Auch 2008 glaubten viele Sparer, in sichere Bankprodukte investiert zu haben. Tatsächlich steckten Ersparnisse von eigentlich konservativ ausgerichteten Anlegern in faulen Immobilienkrediten. Auch Lebensversicherungen ließen in dieser Marktphase Federn. Derzeit fließt viel Kapital in Unternehmensanleihen, oftmals auch in Papiere aus Schwellenländern.

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Aktien und Anleihen gehören gemeinsam in die Depots

Diese Märkte bieten häufig noch attraktive Kupons, doch sind die Kurse der Anleihen bereits stark gestiegen. Kunden von Lebensversicherungen wissen in der Regel nicht, wie groß der Anteil solcher Investments am eigenen Sparkapital ist. Um eine ausgewogene Finanzplanung erstellen zu können und das eigene Depot an den persönlichen Wünschen auszurichten, ist eine solche Intransparenz ein gravierender Nachteil.

Anders dagegen easyfolio. Der ETF-Dachfonds ermöglicht es Anlegern, das Verhältnis zwischen Aktien und Bonds bestimmen zu können. Investoren haben die Wahl zwischen Aktienquoten von 30, 50 und 70 Prozent. Darüber hinaus steht bereits im Vorfeld fest, wie groß die Rolle der jeweiligen Märkte ist. Bei easyfolio 70 nehmen Unternehmensanleihen aus Schwellenländern beispielsweise 2,92 Prozent ein. Auch der Anteil an Unternehmensanleihen aus Nordamerika, Staatsanleihen aus Europa oder den USA ist bekannt. So haben Anleger Risiken genau im Blick und wissen genau, wie stark sie an der Entwicklung einzelner Märkte partizipieren.

easyfolio verfolgt bewusst einen globalen Ansatz. Anders als konservativ ausgerichtete Vermögensverwalter, die ihr Heil in einigen wenigen Anleihemärkten suchen, investiert easyfolio weltweit und setzt bewusst auch auf Aktien.

Auch Adair Turner lässt bei seiner Kritik am Investment-Stil der Deutschen durchklingen, dass er direkte Beteiligungen an Unternehmen für aussichtsreicher hält, als Schuldscheine. Und dennoch sollte keine der beiden Anlageklassen ohne die andere langfristig Teil einer Vermögensplanung sein. Während Aktien langfristig hohe Renditen bei starken Schwankungen versprechen, neigen Anleihen dazu, weniger zu schwanken und im Gegenzug auch geringere Renditen abzuwerfen. Erst die Kombination aus beiden Anlageklassen führt dazu, dass für Privatanleger unterm Strich eine solide Rendite bei begrenztem Risiko steht.

Auf Seiten der Anleihen ist dabei entscheidend, dass wir nicht auf Trendmärkte setzen, sondern auch ganz „langweilige“ Bonds im Portfolio haben, deren Rückschlagsgefahr gering ist. Nur so können Anleihen auch die ihnen zugedachte Rolle im Depot einnehmen.

Besser international und diversifiziert

Privatanleger sollten berücksichtigen, dass es viele Produktanbieter gibt, die aufgrund der Risikorichtlinien nur geringfügig oder gar nicht in Aktien investieren dürfen. Ihr Heil suchen diese Investoren in riskanten Anleihen und gewichten diese Papiere sehr stark. Privatanleger bekommen davon meist nichts mit. Um ein Vermögenskonzept aber verlässlich umsetzen zu können, ist die Kenntnis der genauen Depotzusammensetzung unerlässlich.

Bei easyfolio sind Anleger stets weltweit positioniert. So aufgestellt lässt man keine Chancen aus und bleibt dennoch gegen Risiken gewappnet.

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