Vermögensverwaltung mit ETFs – Geringe Kosten und grenzenlose Möglichkeiten

Vermögensverwaltung mit ETFs – Geringe Kosten und grenzenlose Möglichkeiten

Angesichts der Niedrig- und Negativzinsen rücken die Kosten zunehmend in den Mittelpunkt der Anlageentscheidung. Denn wenn die Bruttoerträge sinken, bleibt nur der Dreh an der Kostenschraube, um unter dem Strich, sprich netto, noch ein nachhaltig positives Ergebnis zu erzielen. Das erklärt die wachsende Beliebtheit der kostengünstigen Indexfonds (ETFs).

Anleihen, Aktien und Barmittel sind nach wie vor die drei gängigsten Anlageklassen. Mit Renten und Cash ist es jedoch mittlerweile nur noch schwer möglich, nennenswerte Renditen zu erwirtschaften. Deutsche Bundesanleihen mit Laufzeiten von bis zu neun Jahren rentieren negativ. Und auf dem Festgeldkonto gibt es auch keine Zinsen mehr. Es bleiben gewissermaßen nur noch Aktien als einzige Renditequelle. Auf lange Sicht funktioniert das durchaus. Historisch betrachtet rentieren Aktien mit rund acht Prozent pro Jahr. In kürzeren und mittleren Zeiträumen unterliegen Aktien jedoch zum Teil erheblichen Schwankungen. Der Deutsche Aktienindex Dax liegt beispielsweise auf Sicht eines Jahres zurzeit prozentual zweistellig im Minus.

 

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Geringe Verwaltungskosten

In einem Umfeld, in dem es immer schwieriger wird, nachhaltige Erträge zu erzielen, gewinnt die Kostendisziplin an Bedeutung. Zu den preisgünstigsten Anlageinstrumenten zählen Indexfonds. Ein großer Vorteil von ETFs resultiert aus ihrer unkomplizierten Struktur. Sie bilden nach festen Regeln einen Index wie beispielsweise den Dax oder den Rex nach. Anpassungen, die der Dax zum Beispiel bis zu vier Mal im Jahr vollzieht, werden automatisch nachgebildet. Dadurch liegen die Abweichungen von ETFs zum zugrundeliegenden Index im Promillebereich und sind somit zu vernachlässigen. Ein aktives Management entfällt, was spürbar Kosten spart. Die Managementgebühr von aktiv gemanagten Fonds beträgt in der Regel rund 1,5 Prozent. Bei einem ETF liegt sie dagegen im Bereich von 0,2 Prozent. Die Differenz von 1,3 Prozentpunkten bedeutet gerade bei Rentenanlagen im derzeitigen Zinsumfeld einen enormen Unterschied.

Einen noch größeren Kostenvorsprung erreichen ETFs beim Umschichten. Bei aktiv gemanagten Fonds kann kein aktives Timing erfolgen. Zudem existieren in der Regel höhere Handelskosten bei den durch Mittelveränderungen ausgelösten Transaktionen innerhalb des Fonds als bei ETFs. Beim Kauf oder Verkauf sind nur die Ordergebühren für den Broker zu entrichten, die auch für andere Wertpapiere gelten.

Grenzenlose Auswahl

Indexfonds gibt es mittlerweile für nahezu jede Region und jede Branche der Welt. „Aufgrund der geringen Kosten und der enormen Vielfalt setzen sowohl unser Asset Allocation Fonds als auch das Investmentkonzept der von Hauck & Aufhäuser kürzlich übernommenen easyfolio GmbH ihre Strategien ausschließlich mit ETFs um“, meint Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer bei der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA und easyfolio und ergänzt: „Entscheidend hierbei ist die richtige Auswahl der Benchmarks, um sich vom Markt abzusetzen“. Sowohl Hauck & Aufhäuser als auch easyfolio als digitaler Vermögensverwalter setzen auf GDP-gewichtete Indizes. Zudem werden mittlerweile ETFs bzw. dann ETCs zum Teil sogar für Rohstoffe oder spezielle Anlagethemen wie Dividendenstrategien oder Aktienrückkäufe angeboten. Vor diesem Hintergrund lassen sich nicht nur Investmentstrategien für klassisch konservativ bis dynamisch orientierte Anleger mit ETFs verfolgen, sondern auch ganz individuelle Anlagepräferenzen umsetzen. Per saldo eröffnen ETFs schier grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten zu bislang konkurrenzlos günstigen Kosten. Selbst die Implementierung von sogenannten marktunabhängigen bzw. Absolute Return-Produkten ist möglich.

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Als einer der führenden Köpfe von Hauck & Aufhäusers Privatbankiers und medienpräsenter Geldanlage-Experte, hält Reinhard Pfingsten seit Mai 2016 zudem die Position als Chief Investment Officer (CIO) von easyfolio inne.

 

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