Warum der richtige Anlage-Mix mehr als die halbe Miete ist

Warum der richtige Anlage-Mix mehr als die halbe Miete ist

Es ist eine Binse, doch man kann es nicht oft genug wiederholen: Bei der Geldanlage gilt es, nicht alle Eier in einen Korb zu legen.

Fragt man Privatanleger und Sparer, was ihnen beim Vermögensaufbau am wichtigsten ist, nennen fast alle entweder Sicherheit oder Rendite. Vordergründig scheint es einfach, sich für sichere Geldanlagen oder chancenreiche Investments zu entscheiden – entweder sie setzen auf das Tagesgeldkonto ihrer Bank oder sie setzen auf Aktien. Doch was zunächst einfach klingt, hat Tücken: Bei der Bank drohen Minimal-Zinsen, die unterhalb der Inflation liegen. Und an der Börse kann es zu Rückschlägen kommen. Wie also soll man sein Erspartes investieren?

Geldanlage – so individuell wie Sie!

Anlage-Profis setzen seit jeher auf einen Anlage-Mix, also beispielsweise eine Kombination aus festverzinslichen Wertpapieren und Aktien. Im Jargon der Profi-Anleger heißt dieser Mix dann Asset Allocation. Der Grundgedanke dieser Herangehensweise ist leicht nachzuvollziehen: Indem Anleger nicht alle Eier in denselben Korb legen, sinkt das Risiko im Portfolio aufgrund der Diversifikation. Zugleich entwickeln sich unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder auch Rohstoffe nur sehr selten im Gleichschritt. Das heißt: Durchlaufen beispielsweise Anleihen eine Schwächephase, können sich dafür Aktien stärker entwickeln und umgekehrt. Bezogen auf das Gesamtdepot führt dies häufig zu einer konstanteren Rendite und weniger Schwankungen während turbulenter Marktphasen.

easyfolio hat es sich zum Ziel gesetzt, dieses eherne Prinzip erfahrener Finanzprofis auch für Privatanleger einfach und kostengünstig umzusetzen. Dazu bieten wir drei Produktlösungen mit unterschiedlichen Chance-Risiko-Profilen an. Somit können Sie genau so investieren, wie Sie wollen und können Sicherheit und Rendite ausbalancieren.

easyfolio 30 investiert dreißig Prozent des Kapitals in Aktien, der Rest steckt in Anleihen. Sie setzen so in erster Linie auf defensivere Titel, können aber dennoch von den Chancen des Aktienmarkts profitieren.
easyfolio 50 setzt auf ein ausgeglichenes Portfolio zwischen Aktien und Anleihen – der Anteil beträgt jeweils 50 Prozent.
easyfolio 70 ist die Lösung für chancenorientiertere Investoren – 70 Prozent wird in Aktien investiert und 30 Prozent in Anleihen.

Bei der Vermögensplanung sollten Sie sich mehrere Fragen beantworten. Wie lange wollen Sie Ihr Erspartes anlegen? Wie alt sind Sie? Geld, das Sie in den nächsten Jahren nicht benötigen, können Sie getrost chancenorientierter investieren als Geld, das Sie womöglich in einem bis drei Jahren für eine Anschaffung benötigen. Können Sie kurzfristige Verluste ertragen? Wollen Sie Risiken eingehen? Je höher der Aktienanteil, desto höher sind die Chancen, aber auch die Risiken eines Depots. Wer kurzfristige Verluste nicht erdulden kann oder will, sollte einen geringeren Aktienanteil wählen.

Risiko streuen, Kosten senken

Doch nun zurück zum richtigen Anlage-Mix. Eine geeignete Asset Allocation besteht nicht nur aus der Entscheidung zwischen Aktien und Anleihen. Es geht vor allem auch darum, welche Aktien und welche Anleihen Sie in Ihr Depot kaufen. Auch hier sollten Sie zwischen verschiedenen Anlageregionen, wie beispielsweise Europa, USA, Japan oder Schwellenländer oder auch Branchen oder Anleihe-Gattungen wählen und einen optimalen Mix erarbeiten. Genau an dieser Auswahl scheitern Privatanleger häufig. Es ist einfach zu aufwändig, sämtliche Regionen der Welt im Blick zu haben und aus diesen Informationen auch noch die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Auch Profi-Investoren teilen ihre Aktieninvestments nach Regionen oder Branchen auf. Erst durch diesen Mix können bestimmte Investments, die sich wider Erwarten schwächer entwickeln, ausgeglichen werden. Um das Kapital breit über die verschiedensten Märkte zu streuen, setzen wir anders als viele Fonds auf kostengünstige ETFs. Diese Produkte werden nicht aktiv verwaltet, sondern bilden bestimmte Märkte passiv ab. ETFs enthalten in der Regel eine Vielzahl an Anlageprodukten und tragen so den Grundgedanken der Risikostreuung bereits in sich.

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